Wie Du Deine guten Vorsätze für 2019 wirklich wahr machst

Das leidige Dilemma mit den guten Vorsätzen ist auch dir nicht fremd: Zur ersten Stunde im Jahr prosten wir uns allesamt zu und du sagst nur für dich, dieses und jenes wird dieses Jahr besser. Geht es Dir wie den meisten von uns, dann dreht es sich natürlich um frischen Weihnachtsspeck, welcher sich in Gestalt von Frühlingsrollen ins neue Jahr rettet. Und den Frühlingsrollen der Vorjahre beste Gesellschaft leistet. Aber dann, vielleicht schon nach ein paar Tagen, spätestens jedoch zum Frühlingsbeginn, sind alle guten Versprechen an einen selbst futsch.

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr, also beispielsweise der Wunsch nach mehr Sport und möglicherweise dem längst überfälligem Abspecken, sind ja nicht aus der Welt. Erinnert aber werden Sie erst am nächsten Neujahrsmorgen. Wie kann das sein? Warum nur tappen wir in die immerselbe Falle hinein?

In genau diesem Dilemma steckte ich selbst jahrelang fest. Meine Vorsätze waren in ihrer Substanz gut. Sport wurde auf die To-Do-List gesetzt, die Ernährung sollte gesünder werden. Ich brachte wirklich die Bereitschaft mit, eine neue Diät auszuprobieren, also eine neue Ernährungsweise in mein Leben zu bringen. Doch bevor ich überhaupt richtig suchen konnte, waren die vermeintlichen Lösungen stets schon laut und unüberhörbar zur Stelle. Heute kann ich sagen, dass diese irrwitzigen Marketing-Kopfgeburten sich als Irrweg entpuppten. Außerdem lässt sich festhalten, dass diese Pseudoinfos Teil des Gesamtproblems waren.

Mit der Sehnsucht ist im Allgemeinen viel Geld zu verdienen. Die Sehnsucht nach Gesundheit findet ihre Entsprechung in der Gier und der List der Nahrungsmittelgroßkonzerne. Diese großen Spieler am Markt haben ein riesiges Interesse daran, dass zunächst einmal viel gegessen wird, außerdem sollen natürlich speziell ihre eigenen industriell verarbeiteten Produkte gegessen werden. Obendrauf haben die ein Interesse daran, dass wir zu keinem Zeitpunkt zu der Erkenntnis gelangen, wie völlig überflüssig ihre Existenz eigentlich ist. Aber langsam mit den jungen Veganern … 😉

Die Melanie also mit ihren guten Vorsätzen tapste in alle Fallen hinein, welche diese Maschinerie von Profitgier und Desinformation vorsieht. Zu meinen Mahlzeiten habe ich Punkte gezählt, mit teuren Pulvern wässrige Pampe als Alleinnahrung „genossen“, Abnehmpillen geschluckt und sogar das lebensfeindliche Low Carb für eine gute Sache gehalten. Letzteres war zeitweilig eine herrliche Angelegenheit, denn immer gab es richtig dicke Fleischportionen für mich und meine Familie, ’natürlich‘ ganz ohne Reue, denn Kohlenhydrate gab’s ja nicht. Meine Güte, wie sehr bin ich dem Unfug doch auf den Leim gegangen.

Solltest Du gerade drinstecken, dann ein herzliches „Lass es Bleiben“ als Ratschlag von mir! 🙂 Steck diesen Konzernen bitte kein Geld mehr in den Rachen und lass Dir von mir sagen, dass die Wahrheit erschreckend simpel und insgesamt auch billiger ist.

Billig deswegen, weil zunächst einmal in den meisten Fällen weniger gegessen werden kann. Vor allen Dingen aber ist die Nahrung im richtigen Fall eine bunte, pflanzenbasierte und mit Vollkorn bestückte Angelegenheit. Die Lösung für das in diesem Artikel beschriebene Gesamtproblem findet sich in jedem Supermarkt knapp hinterm Eingang.

Die Gemüsetheke im Supermarkt ist günstiger und um einiges gesünder als jegliche Chemiepampe von irgendwelchen Unternehmen, welche dir schnelles Abnehmen ohne Hungern versprechen. Diese Firmen nutzen ihre gutgefüllten Kassen mitunter für die geschickte Manipulation unseres Kaufverhaltens. Deren Ziel ist es, ihre Produkte unbewusst als unverzichtbar zu verinnerlichen und wahrlich gesunde Kost einfach aus der Wahrnehmung zu tilgen.

Die Lösung für das Problem mit den guten Vorsätzen ist einfach, das laute Marketingblingbling jahrzehntelanger Fehlinformation auszublenden. Zuckrige Joghurts sind eben doch nicht gesund und tierische Nahrungsmittel verknüpfen ihren Genuss mit der Aussicht auf prima Arteriosklerose.

Wirklich zu schaffen aber waren meine guten Vorsätze erst, als mir das alles klar geworden ist. Schon war mein Drehbuch zur später gelungenen Umsetzung in der Welt: Meine Einkäufe wurde bunter und billiger. Mein Tiefkühlschrank verkümmerte und der Rohkostanteil meiner täglichen Nahrung wurde immer größer und größer. Meine Pfunde purzelten und ich kann sagen, das ich nun gesünder und leistungsführiger als noch vor 20 Jahren bin.

Gib also auch Du Deinen neuen guten Vorsätze für 2019 eine reelle Chance. Beginne, dich im neuen Jahr vegan zu ernähren. Schnell wirst du an deinem Körper und auch an deiner Psyche merken, dass dies der richtige Weg ist. Die überflüssigen Pfunde werden bestimmt purzeln. Natürlich nur, wenn Du es mit den Nüssen und den veganen Süßigkeiten nicht übertreibst. 😉 Du wirst entspannter und am Ende auch glücklicher sein. Gib dem Vorhaben ein bisschen Zeit, erst müssen Süchte wie die nach Zucker und auch die nach Kasein verstummen. Ja, die Liebe nach Käse kommt nicht von irgendwoher.

So sind deine Vorsätze für 2019 auf Erfolg programmiert. Achte von Anfang an auf ein paar wesentliche Dinge wie die ausreichende Aufnahme von B12, D3 und Magnesium. Lies entsprechende Artikel hier auf gurunest und nutze weitere gute Quellen im Internet.

Klarstellen möchte ich, dass ich die vegane Ernährung nicht vornehmlich als Reduktionsdiät sehe. Allerdings war vegan für mich ganz sicher auch der erste funktionierende Hebel, um mein überflüssiges Gewicht auf Dauer loszuwerden. So sind sie wahr geworden, meine guten Vorsätze und ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich dank richtiger Einsichten die richtigen Schritte gemacht habe.

Gute Dinge lasse immer weitere gute Dinge passieren. Ja, bei mir gesellte sich schnell der Sport zum neuen gesunden Leben. Richtiges Essen und gute Bewegung sind sich die besten Freunde. Sofern noch nicht geschehen, lass den Sport in dein Leben.  Was du dafür brauchst, sind vorläufig einfach nur  Sportschuhe. Diese bitte anziehen und einfach losjoggen. Bist Du dazu noch nicht imstande, dann tut es die ersten Wochen auch schnelles Marschieren. Du brauchst kein teures, hippes Sportstudio.

Als ich mit dem Joggen anfing, war ich mit Mühe gerade mal 12 Minuten unterwegs. Mir war es peinlich, dass mich meine Nachbarn nach einem Augenzwinkern schon wieder zurückkommen sahen. Heute jogge ich gerne 15 Kilometer, lustvoll und ohne jede Mühe. Fazit: Jeder Anfang ist mühsam. Du wirst durchhalten. Frag deine Freunde oder Familie, ob sie mit dir gehen möchten, geh aber auf jeden Fall. Beweg dich und komm aus deiner Komfortzone. Warme konsumorientierte Behaglichkeit nämlich, überall als das große Ziel im Leben beworben, ist tatsächlich der Feind unserer Gesundheit.

So, schöne Feiertage! Und hier noch mein guter Vorsatz für das Jahr 2019: Mehr Menschen mit der veganen Lebensweise anstecken. 🙂

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Ich bin mit Eddi verheiratet und Mutter unserer zwei erwachsenen Kinder. In den letzten Jahren entwickelte sich in mir der Wunsch, andere Menschen bei der Umsetzung zu einem gesünderen Lebensstil zu unterstützen. In meiner langjährigen Tätigkeit als zahnmedizinische Angestellte im Bereich der Prophylaxe war dies zwar immer schon ein Teil meines Lebens, aber ich wollte noch mehr Selbstständigkeit. So absolvierte ich im ersten Schritt eine Ausbildung zur Wellnesstherapeutin, gefolgt von einer Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin. Yoga wie auch Jogging sind Teile meines Alltags geworden. Meine Begeisterung für das Laufen führte dazu, dass ich gerne am Jogging interessierte Menschen unterstütze. Mit meiner Laufbegleitung und Laufberatung für Anfänger führe ich in das sportliche Laufen ein.

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