Gestern wie einige Male zuvor hat uns das Café Malik klar bestätigt, dass es hier in Münster unser veganes Stammlokal sein will. Urig hölzernes Ambiente, ein public piano im Hauptraum, mit auch akademischen Zeitungen am Stock, sowie das unverkennbare studentische Flair sorgen bei uns konsequent für gute Laune. Wenngleich die Küche des Hauses nicht vollumfänglich vegan ist, so lässt uns dennoch die dargebotene Vielfalt der bestellbaren rein pflanzlichen Kuchen, Waffeln, Salate, Warmspeisen und selbstkredenzten Dips und Beilagen das Café Malik als echten veganen Hotspot wahrnehmen.

Am gestrigen Abend waren wir mit drei Paaren dort. Vom Schlossplatz tönte ein Event mit Rockmusik und bei bestem Wetter wären auch die paar Außentische in der Bäckergasse am Hörsaal H1 eine Variante für uns gewesen, Wir zogen das schattige Innere vor. Mit gutem veganen Essen und den leckeren Cocktails wurde es ein schöner Abend im Freundeskreis. Zudem kam es am Ende nicht schlimm, ist die Preisgestaltung dieses Lokals doch mehr als fair. Des Weiteren bestätigte zum wiederholten Male die freundliche Dame mit ihrer Tischbedienung unser Wissen darum, dass das Leben bei Lichte besehen der Herzlichkeit wegen lebenswert ist.

Wir sind voll des Lobes, diese kleine bereits seit 1983 bestehende münsteraner Institution betreffend. Hinradeln ist das Gebot. Der Sommersalat, die Oliven, das Curry, die Kartoffelgerichte, der Burger und die Kuchen veganer Machart locken immerzu. Sehr gelungene Longdrinks und Cocktails runden das gute Gesamtbild ab. Aus unserer Sicht nicht die Küche von großer Welt, aber eine Kneipe der besseren Art mit veganem Angebot.

Nach wie vor blicken wir Münsteraner, mit unseren immerhin über 300.000 Einwohnern, neidvoll auf das vegane Ausgehangebot z.B. in Berlin. Auch in diesem Kontext ist das Café Malik ein Gewinn für diese Stadt und ihre vegane Society.

Vorheriger ArtikelMagnesiumversorgung in der veganen Ernährung
Nächster ArtikelZaziki vegan à la gurunest
Ich bin Eddi, ein in den frühen Siebzigern in Bosnien-Herzegowina geborenes und mittlerweile sehr spirituelles Exemplar Mensch. So passt es ganz prima, dass ich der Website gurunest.com als Co-Autor und dem Gurunest Podcast als Co-Moderator dienen darf. Die gemeinsame Schnittmenge zwischen meinem alten und meinem neuen Leben sind meine Ehefrau Melanie und unsere zwei erwachsenen Söhne. Aber sonst haben sich die Dinge mittelprächtig radikal verändert. Früher bestanden meine intellektuellen Interessen vorwiegend aus Computern, Computernetzwerken, Raumfahrt und Wissenschaftsgeschichte. In dieser Zeit waren für mich die Worte "Esoterik" und "Spiritualität" noch klar negativ besetzt. Dann aber passierten drei Dinge mit größtem Veränderungspotential in meinem Leben: Mit dem Veganismus habe ich mein Äußeres radikal verändert, mit den Lehren Buddhas fand ich zum Mitgefühl und mit dem Yoga habe ich mein Ich mit dem Leben versöhnt.

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here