Die hier behandelte Erdfrucht hatte ursprünglich wirklich keinen guten Start in Deutschland. Die der Tradition verhafteten Bauern wehrten sich gegen den Anbau dieser ominösen Kartoffel, sie schmeckte ihnen schlicht nicht. König Friedrich der Große erließ daraufhin 1756 den „Kartoffelbefehl“. Diesem gehorchend musste jeder Bauer Kartoffeln anbauen, wohlgemerkt unter der Androhung von Strafe. Ferner soll sich der König einer List bedient haben, um die Verbreitung der Kartoffel auf eine weitere Art zu fördern. Er ließ Kartoffelfelder von Soldaten bewachen. „Was bewacht wird, muss wertvoll sein“, sagten sich die Bauern. Die Soldaten setzten die Finte in der Form um, als dass sie sich nachts schlafen legten. In der vermeintlichen Gunst des Moments stahlen sich die Bauern einige Kartoffeln vom Acker. Hiernach merkten diese sehr schnell, dass die Knollen gekocht doch recht gut schmeckten … 😉

Jahrhunderte später hat die Kartoffel allgemeine Akzeptanz, zumal in meiner Familie. Unsere vegane Familien-Kartoffelplatte kommt immer gut an. Ein simpel zubereitetes Menü, für sich allein wie auch als Beilage dienend. Ehrliche Einfachheit für ehrliche Leute, gut, lecker und ohne Tierleid. So soll es sein!

Für 4 Personen sind nur wenige Zutaten vonnöten:
1 Kilogramm Kartoffeln
1 Zucchini
4 Möhren
2 große Zwiebeln
4 EL Rapsöl
3 EL Paprikagewürz edelsüß
2-3 TL Vegetta
1 Packung (vegane) feine Bratstreifen vom Aldi

Du benötigst eine Backform oder Backblech.
Mit einem scharfen Messer die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Die Zucchini, Zwiebeln und die Möhren schälen und klein schneiden.
Das derart kleingeschnittene Gemüse auf ein Backblech oder in die Backform geben.
Rapsöl und die Gewürze über das Gemüse geben.
Mit den Händen alle Zutaten vermischen.

Ab mit dem vermengten Glück in den Backofen. Bei gut 180 Grad dauert’s ungefähr 1,5 Stunden.

Nebenher die Bratstreifen laut Zubereitungsanweisung braten und später zu den gebackenen Kartoffeln geben.

Dazu passt immer ein prima Salat und unter Garantie mein Vetakäse à la gurunest.

Guten Appetit! 🙂

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