Veganes Grundwissen um die Fettsäuren Omega-3 und Omega-6

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Warum eigentlich sollte man die Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren stets im Hinterkopf behalten? Was macht sie eigentlich so wichtig? Nun denn, zunächst einmal müssen wir die beiden ungesättigten Fettsäuren zwingend zuführen, da sie für unseren Körper lebensnotwendig sind Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: er kann diese nicht selbst herstellen. Beide Fettsäuren sind für uns existenziell wichtig und schlicht unverzichtbar. Das optimale Verhältnis zueinander ist eine hervorragende Voraussetzung für eine gute Zellgesundheit.

Wettbewerb um Ressourcen im Körper

Wie in der großen Welt da draußen, so sind auch in unserem Körper Ressourcenknappheit und Wettbewerb ein Thema. Zwischen den beiden Fettsäuren herrscht ein Kampf um die gleichen Enzyme. Je geringer die Aufnahme von Omega 6 zu Omega 3 ist, desto besser ist das für unseren Organismus.

Um gesund zu bleiben brauchen wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den beiden Fettsäuren. Generell nehmen wir mit der Nahrung zu viel Omega-6-Fettsäuren auf und den Ausgleich zu den Omega-3-Fettsäuren vernachlässigen wir allzu schnell. Durchschnittlich besteht ein Verhältnis von 20:1, optimal hingegen wäre ein Verhältnis von 2:1 bis 5:1.

Wofür genau braucht es sie noch einmal?

Omega-3-Fettsäuren

  • Ermöglichen einen Informationsaustausch der Zellen untereinander
  • Wirken entzündungshemmend (somit entgegengesetzt positiv zu Omega-6-Fettsäuren)
  • Weiten die Blutgefässe, was folglich die Fliesseigenschaft des Blutes verbessert und somit der Arteriosklerose entgegenwirkt
  • Senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Omega-6-Fettsäuren

  • Fördern nebenher Entzündungsprozesse im Körper (siehe Ausgleich Omega-3-Fettsäuren)
  • Unverzichtbar für Herz und Haut
  • Sind wichtig für den Energie-und Sauerstoff-Haushalt bzw. den Zellstoffwechsel und die Zellatmung
  • Blutgerinnung
  • Wirken Gefäßverengend
  • Unterstützten Wachstumsprozesse im Körper

Unser Gehirn besteht zu 97% und unsere Netzhaut zu 93% aus Omega-3-Fettsäuren. Das ist doch mal ein Fingerzeig darauf, welche Rolle diesen ‚ominösen‘ Fettsäuren in unserem Körper zuteil wird.

Veganer sind hier bestens gerüstet

Die Versorgung mit beiden wichtigen Fettsäuren ist bei der gut informierten veganen Lebensweise ausreichend. Zur Deckung des Bedarfs an Omega-3-Fettsäuren sind die pflanzlichen Quellen Leinöl, Leinsamen, Chiasamen, Walnussöl, Walnüsse und Algen optimal.

Die Zufuhr an Omega-6-Fettsäuren hingegen sollte stets nach oben begrenzt werden. Das heißt, dass wir weniger Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Distelöl, Maiskeimöl und Sojaöl zu uns nehmen sollten. Industrielle Fertigprodukte dürfen in dieser Gesamtschau nicht außer Acht gelassen werden. Natürlich sollen Nüsse ein täglicher Bestandteil unserer Ernährung bleiben, zu berücksichtigen bleibt allerdings der recht hohe Anteil an Omega-6-Fettsäuren beispielsweise in Erdnüssen, Mandeln, Paranüssen und Haselnüssen.

Täglich etwas Leinöl

Öle sind im Gesamtkomplex ein riesiges Thema. Hier habe ich es in einem wichtigen Teilbereich kurz auf die Basics reduziert. Dieser Teilbereich unserer Ernährunbg ist so umfangreich, dass ich die verschiedene Öle später in separaten Artikeln behandeln werde.

So viel kann ich schon mal sagen, jeden Tag einen Esslöffel Leinöl und wir verbessern damit unser Hautbild, die Leistung unseres Gehirns und unsere Sehkraft. Wir beugen Arteriosklerose und Diabetes vor. Wenn das mal keine guten Gründe sind … 😉

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