Vegan und ohne Arzneien durch die Wechseljahre

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Wechseljahre. Kaum irgendwo ein Hurra-Thema, wenngleich die Hälfte der Menschheit glimpflich davon kommt. Wir Frauen müssen das mal wieder ausbaden. Aus jedem Eck bekommen wir zu hören, die begleitenden Wechseljahresbeschwerden seien unvermeidbar. Passend gelobt jeder einzelne Pharmakonzern ‚Unterstützung‘.  Auf gesonderten und aufwendig gestalteten Websites über das Klimakterium thematisieren die Firmen weniger, dass es Ihnen hier um große und sichere Profite mit Sexualhormonen und Co geht. Das die Buden nicht karitativ handeln und nicht die zielführenden Lösungen in Form von Gewichtsreduktion, veganer Ernährung und Meditation verraten, das wird Euch vermutlich nicht weiter wundern. Mir geht’s in diesem Artikel um den Anstoß, wie es auch sehr gut ohne die Apotheke gehen kann.

Das Klimakterium ist gut

Zunächst einmal weg mit der Furcht vor den Wechseljahren. Die Ängstelei braucht es gar nicht. Wir bleiben Frauen, betreten eine neue Stufe unserer Weiblichkeit. Es trifft jede von uns früher oder später und die Auseinandersetzung mit dem Komplex ist hinausschiebbar, aber nicht zu vermeiden. Diese Lebensphase können wir nicht aufhalten, aber verrückterweise zahlt es sich positiv aus, sie freudig und mit positiver Einstellung in Empfang zu nehmen. Veränderung ist hier als positiv und spannend zu werten. Neues beginnt und es wird gut.

Intern wird nur etwas umgebaut

Unser weiblicher Organismus vollzieht einen umfangreichen Wandel und natürlich geht das nicht ganz ohne Symptome über die Bühne. Das hormonelle Gleichgewicht schwankt. Es resultieren leidige Symptome wie Hitzewallungen, Depressionen, Schlafstörungen und die unregelmäßige Monatsblutung. Des Weiteren produziert unser Körper weniger Sexualhormone und somit lässt auch die Libido nach. Nicht der schlimmen Dinge genug, produziert unser Körper weniger Östrogen, aufgrund dessen sich die postmenopausale Osteoporose in den Vordergrund rückt. Zur Erinnerung: Das Hormon Östrogen unterstützt unsere Knochen bei der Aufnahme und Speicherung von Kalzium.

Wenn es das Stereotyp der Frau in den Wechseljahren überhaupt gibt, dann darf man hier sicherlich die Stimmungsschwankungen ins Spiel bringen. Auch für die instabile Psyche ist wiederum das Östrogen verantwortlich, für jene Achterbahnfahrt von ‚super drauf‘ bis ,am Boden‘ zerstört sein.

Vom schlechten und vom richtigen Ansatz

Wir Frauen suchen nach einer geeigneten Möglichkeit, die Wechseljahressymptome weit zu umgehen. Somit stoßen wir dank weißer Kittel und derem Nimbus von Wissen und Würde praktisch automatisch auf die Hormontherapie. Diese lockt mit dem Versprechen, alles werde wieder ins Lot kommen. Tatsächlich jedoch wurden Nutzen und Schaden dieser Therapie noch nicht unabhängig untersucht. Wie immer in ähnlich gelagerten Fällen muss auch hier die Pharmazie infrage gestellt werden, wenn es ohne sie geht.

Darum mein Appell an die betroffenen Frauen: Greift zur Linderung der Beschwerden zunächst auf eine natürliche und hormonfreie Alternative zurück. Die Pflanzenwelt hat auch hier die passende Lösung parat. Ein breites Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen richten es! Deutlich günstiger und rezeptfrei.

Neben der allgemeinen Unterstützung des Immunsystems und des Stoffwechsels tragen die genannten Nährstoffe somit dazu bei, die lästigen Zipperlein des Klimakteriums deutlich zu verbessern. Und so sehen wir es auch im Pendel: Mangelt es an diesen Nährstoffen, können sich die Symptome der Wechseljahre deutlich verstärkt bemerkbar machen.

Die einfachen Botschaften sind in unserer Moderne immer schwer zu glauben. Doch soll es daran nicht scheitern. Hier nochmals Klartext: Es ist besonders wichtig, sich abwechslungsreich, von buntem Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln zu ernähren. Nur so wird unser Körper seine natürliche Funktion erfüllen und die Dinge ganz selbstverständlich allein und ohne künstliche Chemie bewältigen. Zusätzlich bitte täglich ein Esslöffel qualitativ hochwertiges Leinöl in die Nahrungsaufnahme integrieren. Zum Leinöl folgt demnächst ein Artikel.

Wir wollen festhalten: Eine pflanzenbasierte Ernährung. Sport. Übergewicht reduzieren. Und bitte Alkohol und Nikotin verbannen.

Liebe Leserinnen, wir Frauen schaffen auch diese Phase in unserem Leben. Probiert es aus, die rein pflanzliche Ernährung ist vielfältig und schmackhaft. Nach nur ein paar Wochen wird sich Euer Körpergefühl deutlich positiv verändert haben, ihr seht besser aus und gerne purzeln die Pfunde. Es gibt in der Angelegenheit nichts zu verlieren, dafür aber ganz viel zu gewinnen.

Eure Melanie

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