Magnesiumversorgung in der veganen Ernährung

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Ich glaube, jeder der seine Ernährung hin zum Veganismus umgestellt hat, hat sich mit folgenden Fragen konfrontiert gesehen:

-> Aus welchen Quellen erhältst du dein Protein?
-> Was ist mit der B12 Versorgung?
-> Wie willst du genug Eisen bekommen?
-> Wie willst du deinen Körper mit Magnesium versorgen?

Die Liste könnte ich mit ähnlichen Fragekomplexen deutlich erweitern. Tatsächlich sind es immer wieder die gleichen Fragen und Antworten. 🙂

Heute möchte ich über Magnesium schreiben und bestenfalls die offene Frage beantworten.
Wir, dass sind mein Mann und ich, laufen und joggen sehr viel. So kam natürlich auch bei uns die Frage auf, wie wollen wir das mit dem Magnesium handhaben, was braucht es da für uns Veganer?

Schließlich kennen gerade Sportler, Profis wie Amateure, schmerzhafte Zerrungen und Wadenkrämpfe. Dann nimmt man mal eben, wenn Beschwerden auftreten, Magnesium ein. Besser wäre es aber, jeden Tag Magnesium einzunehmen und nicht nur dann, wenn es zwickt. Aus folgenden Gründen:

Dieser Mineralstoff ist für unseren Körper essentiell. Dies bedeutet, dass er sehr wichtig ist und wir ohne ihn nicht leben können. Also für uns lebende Personen, ob vegan oder nicht. Magnesium übernimmt eine Vielzahl von Funktionen in unserem Organismus. Es ist bei weitem nicht nur für die Muskelfunktion zuständig, sondern auch für unsere Nerven, für den Fettstoffwechsel und den Kohlenhydratstoffwechsel. Des Weiteren dient Magnesium als unverzichtbare Stütze für den Hormonhaushalt und das Immunsystem. Letztlich ist auch ein Knochenaufbau ohne Magnesium nicht denkbar.

Wenn der Körper unter Magnesiummangel leidet und er auf folgende Symptome hinweist, wie

  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Tinnitus
  • Herzrasen
  • Verspannungen
  • Chronische Müdigkeit
  • Kalte Hände und Füße
  • Verstopfung
  • Innere Unruhe
  • Schwierigkeiten beim Sex

dann sollte die betroffene Person ihren Magnesiumwert mittels einer Blutuntersuchung prüfen und bewerten lassen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 300mg für Frauen und 400mg für Männer. Wenn ihr euch aber so richtig gut fühlen möchtet, solltet ihr aus meiner Sicht mal eine höhere Dosis ausprobieren. Langsam steigern und selbst entscheiden, welche Dosis für euch am besten ist.

Ich empfehle in diesem Zusammenhang, macht es zu Hause und in der Nähe von einer Toilette. Wie bereits erwähnt, ist Magnesium gut gegen Verstopfung 🙂
Zum Beispiel nehme ich täglich 800-1200mg Magnesium ein. Je nachdem wie oft und wie lange ich jogge. Testet einfach aus, was euch gut tut. Probieren geht über studieren.

Wäre es nicht schön, all seine oben genannte Probleme in den Griff zu bekommen? Die Natur gibt uns die Möglichkeit unseren Magnesiumbedarf mit Vollkorngetreide, Gemüse (z.B. Spinat, Kohlrabi …), Hülsenfrüchten (z.B. Linsen), Nüssen (z.B. Erdnüsse, Walnüsse) und Kernen (z.B. Sonnenblumen-und Kürbiskernen) zu decken. Ergänzt euren veganen Speiseplan zusätzlich mit einem Magnesiumpräparat eurer Wahl. Schaut dann, wie es euch nach ein paar Tagen oder Wochen geht. Sollte die Magnesiumzufuhr vor dieser Maßnahme zu gering gewesen sein, so bin ich zuversichtlich, dass nach ein paar Tagen der Schlaf besser wird und auch Verstopfungen deutlich reduziert sein werden. Wer möchte nicht belastbar, leistungsfähig und gelassen sein?

Abschließend der kleine Hinweis, dass Alkohol leider ein Magnesiumdieb ist.

Mein Fazit: Mehr Magnesium, weniger Alkohol! 😉

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